Seit 15.03.10 bieten wir die Tinnitusbehandlung durch CR-Neuromodulation an!


Als eine der ersten HNO-Praxen bundesweit bieten wir Ihnen eine neue Tinnitus-Therapie im Hamburger Westen an. Im Forschungszentrum Jülich (FZJ) hat die Gruppe um Prof.Dr. Peter Tass hochinnovative Technologien für elektrische und sensorische Neuromodulationstechniken entwickelt, um die Behandlung von neurologischen Störungen wie Parkinson, Migräne, Depression, Schmerz oder Tinnitus zu verbessern.Wilcke-mappe


Bei der CR-Neuromodulation wird Ihr Tinnitus auf akustischem Weg behandelt – mit nachhaltigem Erfolg.
Gesunde Nervenzellen erfüllen ihre Funktion im Gehirn, indem sie elektrische Signale feuern, je nach Vorgang entweder gleichzeitig (synchron) oder wild durcheinander (desynchron). Die CR-Technologie ist ein neuer therapeutischer Ansatz für Krankheiten, die durch eine übermäßige Synchronität der Nervenzellen gekennzeichnet sind, so wie Tinnitus. Solche Nervenzellen, die eigentlich wild durcheinander feuern sollten, werden durch die CR-Technologie wieder zurück ins gesunde Chaos versetzt. Auf Basis eines komplexen mathematischen Algorithmus stört CR (Coordinated Reset) die krankhafte Synchronität der Nervenzellen. Langfristig verlernen die Nervenzellen sogar den Rückfall in den kranken synchronen Zustand. Die CR-Technologie arbeitet mit gezielten akustischen Impulsen, die zeitlich und räumlich koordiniert über das Ohr an den auditorischen Kortex abgegeben werden. Dadurch wird das krankhaft hochsynchrone Nervenzellnetzwerk aus dem Takt gebracht.

Die Impulse der akustischen CR-Neuromodulation werden über das Gehör als sanfte, zeitlich und räumlich koordinierte Stimulation vermittelt.

 

In vier Schritten zum Therapieerfolg:

  1. Bei einer Anamnese erstellen wir – Ihre HNO-Fachärzte- gemeinsam mit Ihnen ein akustisches Tinnitusprofil. An einer Konsole können Sie Tonhöhe und Lautstärke Ihres Tinnitus nachbilden, die dann in einem Programmiergerät erfasst und gespeichert werden.
  2. Das Programmiergerät berechnet auf Basis des CR-Algorithmus eine individuelle Tonfolge für die neuronale Stimulation. Diese koordinierte Tonfolge wird auf den Patienten-Stimulator übertragen.
  3. Der Stimulator wird zu Therapiebeginn täglich etwa vier bis sechs Stunden und nach einiger Zeit einfach ganz nach Bedarf getragen. Die Anwendung erfolgt bequem zu Hause und stört Sie kaum, die Stimuli liegen nur knapp über der Hörschwelle.
  4. Da der Tinnitus im Lauf der Therapie leiser und tiefer wird, ist eine Nachjustierung des Stimulators in mehreren Folgeterminen bei uns notwendig. Mit einem Patientenpass können Sie verfolgen wie erfolgreich die Therapie bei Ihnen verläuft.

Weitere Informationen unter http://www.anm-medical.com, sowie bei uns in der Praxis